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Hoch hinaus? Nur mit haltbarem Holz! - Hamburger Schulbehörde bekommt Dachterrasse aus Kebony

Pressemitteilung   •   Nov 20, 2018 12:49 CET

Eine Holzterrasse, die dem regnerischen Hamburger Klima standhält und zudem noch auf 100 Meter Höhe dem Wind trotzt, ist baulich eine Herausforderung.

Hoch hinaus? Nur mit haltbarem Holz!
Hamburger Schulbehörde bekommt Dachterrasse aus Kebony


Eine Holzterrasse, die dem regnerischen Hamburger Klima standhält und zudem noch auf 100 Meter Höhe dem Wind trotzt, ist baulich eine Herausforderung. Die auf den Mundsburg Türmen ansässige Hamburger Schulbehörde wünschte sich aber eine Dachterrasse um den Mitarbeitern frische Luft zu ermöglichen – ohne den Weg runter aus der 17. Etage. Die Lösung fand das Büro Jan Klinker Architekten: „Die Auswahl an Hölzern ist für diesen Zweck nicht allzu groß, denn die Haltbarkeit muss dann auch dem Bauaufwand entsprechen“, erklärt Architekt Sven Gabelenz. Die Wahl fiel auf Kebony Holz– ein besonders haltbares, FSC-zertifiziertes Holz mit 30 Jahren Garantie.


Die weithin sichtbaren, rund 100 Meter hohen Hochhäuser „Mundsburg-Türme“ wurden Anfang der 1970er Jahre erbaut. Gabelenz: „Für die geplante Dachterrasse musste neben der Langlebigkeit der Terrassendielen auch ein spezieller Aufbau erstellt werden, weil die Windlast in dieser Höhe entsprechend ist“. Die Windlast ergibt sich aus der Druckverteilung um ein Bauwerk, welches einer Windströmung ausgesetzt ist. So entsteht bei einem Bauwerk an den frontal angeströmten Flächen durch die Strömungsverlangsamung ein Überdruck (Winddruck). Im Bereich der Dach- und Seitenflächen löst sich die Luftströmung an den Gebäudekanten ab und bewirkt dort einen Unterdruck (Sog). Durch den Nachlaufwirbel wird an der Gebäuderückseite ebenfalls ein Unterdruck erzeugt.

Cave: Statik und Brandschutz

Bei diesem Objekt hat der Statiker beim Architekten Einwände wegen der Windlast und der Eigenlast der Holzterrasse vorgebracht. Da es sich um ein älteres Gebäude handelt, musste mit der vorhandenen Deckenkonstruktion gerechnet werden. Diese Konstruktion hätte aber keine Auflast mehr zu der Holzkonstruktion vertragen und zusätzliche Gehwegplatten für die Sicherung gegen den Windsog konnten nicht eingebaut werden. Daher musste die Unterkonstruktion auf die Dachhaut verklebt werden. Zusätzlich wählte man diesem Objekt aus Brandschutzgründen eine „harte Bedachung“ unterhalb der Holzkonstruktion und füllte in die Zwischenräume Kies gefüllt. 

Der notwenige Brandschutz ist in der Norm DIN 4102 und in der DIN EN 13501 geregelt.Holz wird in die Baustoffklasse B2 eingestuft und würde bei diesem Objekt nicht ausreichen. Somit waren zusätzliche Maßnahmen erforderlich die aber nur mit geeignetem Holz und ausreichender Dauerhaftigkeit möglich sind. Deswegen fiel die Wahl auf Kebony.

1997 wurde das norwegische Unternehmen Kebony AS (www.kebony.de) in Oslo gegründet, um eine Erfindung des kanadischen Professor Marc H. Schneider weiter zu entwickeln und zu vermarkten: die Kebony-Technologie. Seine Idee findet sich im Namen des Unternehmens und des von ihm entwickelten Holzes wieder. Er suchte und fand: „THE KEY TO EBONY – Den Schlüssel zum Ebenholz“. 

Die Pilotproduktion ging 2003 in Betrieb. In den Jahren 2004 bis 2007 sammelte Kebony als Zulieferer diverser Bauprojekte in Norwegen wertvolle Erfahrung, bevor im Jahr 2009 eine Produktionsstätte auf industriellem Niveau gebaut und mit dem weltweiten Export begonnen wurde. Heute ist Kebony die verlässliche Alternative zu gefährdetem tropischen Hartholz sowie zu mit Giftstoffen behandeltem Holz. Die einzigartige Technologie verbessert dauerhaft die Eigenschaften von weichen Holzarten und verleiht ihnen Charakteristiken, die denen der besten Harthölzer in nichts nachstehen.

Der Hauptsitz von Kebony befindet sich in Oslo, produziert wird in Skien, südlich der norwegischen Hauptstadt und in Kallo (Belgien) bei Antwerpen. Mit derzeit rund 80 Mitarbeitern verfügt Kebony AS über Tochtergesellschaften in Norwegen, Dänemark und Schweden, sowie einem breiten internationalen Vertriebsnetz. Wichtige Märkte sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA. Um die große Nachfrage gerecht zu werden, wird im kommenden Jahr eine weitere Produktionsstätte in Belgien eröffnet. Die Eigentümer des innovativen Unternehmens sind Venture Capital und Private Equity Investoren aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Norwegen.

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