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Premiere auf der GALABAU: Modifiziertes Terrassenholz mit bauaufsichtlicher Zulassung von Kebony

Pressemitteilung   •   Aug 16, 2018 13:46 CEST

Kebony Clear hat als erstes modifiziertes Holz die bauaufsichtliche Zulassung bekommen.

PREMIERE AUF DER GALABAU:

Modifiziertes Terrassenholz mit bauaufsichtlicher Zulassung von Kebony

Wer eine Holzterrasse bauen und dabei Haltbarkeit, umweltfreundliches Terrassenholz und geringen Wartungsaufwand kombinieren möchte, kommt an Kebony nicht vorbei. Das Holz hat eine garantierte Lebensdauer von 30 Jahren und ist extrem beständig gegenüber Pilzbefall, Verrottung und anderen schädlichen Mikroorganismen. Den mit einer patentierten umweltfreundlichen Technologie behandelte Werkstoff gibt es in zahlreichen Varianten für jeden Geschmack und Einsatzzweck. Kebony Clear hat zudem als erstes und bislang einziges modifiziertes Holz eine bauaufsichtliche Zulassung erhalten. Das Team von Kebony bringt diese Variante für hochwertigen Terrassenbau nun zum ersten Mal mit auf die GALABAU nach Nürnberg und hat sich damit auch um die GaLaBau-Innovations-Medaille 2018 beworben. Die gesamte Produktpalette gibt es in Halle 2 am Stand 519 zu sehen.

Hier gibt es weitere Informationen zum Messeauftritt von Kebony auf der GALABAU.

Die besondere Haltbarkeit beruht auf der Technologie von Kebony. Hierbei werden nachhaltige Holzarten mit einem Alkohol auf Bio-Basis behandelt. Es entsteht ein stabiles, hartes und haltbares Holzmaterial, das sich hervorragend als Terrassenholz eignet. Deutschlandchef Marcell Bernhardt weiß: "Kebony als Baustoff öffnet eine Welt für GaLaBauer und ihre Kunden, die einen Sinn für Ökologie haben, jedoch nicht kompromissbereit sind, wenn es um Aussehen und Verarbeitung geht."

Kebony lässt sich als Terrassen- und Konstruktionsholz für verschiedene Gartenprojekte einsetzen, denn die Produktpalette macht auch Fassaden für Gartenhäuser und Stege für Gartenteiche möglich. Die Sortierung in Clear (astrein) und Character (astig) lässt viel Spielraum in der Gestaltung und zahlreiche Dimensionen mit einer Länge von bis zu 4,8 m erleichtern die Umsetzung beim Kunden.

Bauaufsichtliche Zulassung für Kebony Clear

Kebony hat für die Dimension Kebony Clear (22 x 142) als erstes modifiziertes Holz diese Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik erhalten. Das erweitert die Einsatzmöglichkeiten enorm, denn damit können nun auch Balkone, Stege und aufgeständerte Terrassen mit dem besonders haltbaren Holz realisiert werden.

Für tragende Konstruktionen dürfen in Deutschland nur bewährte Holzarten wie z.B. Lärche, Eiche, Bongossi oder Ipé mit der entsprechenden Qualitätssortierung verwendet werden. Ansonsten ist eine bauaufsichtliche Zulassung der verwendeten Hölzer vorgeschrieben. Das gilt auch für Balkone und wenn Terrassen oder Stege in über ca. 65 cm Höhe errichtet werden sollen. Diese Regel betrifft nicht nur die tragende Unterkonstruktion, sondern auch für die Dielen selbst. Kebony kann nun für tragende Konstruktionen in der Außenanwendung bis Gebrauchsklasse 3.2. verwendet werden und ist damit eine interessante Ergänzung für diese Anwendungsbereiche „Die bauaufsichtliche Zulassung ist ein weiterer Meilenstein für uns,“ so, „denn damit ist Kebony das einzige modifizierte Holz mit diesem Siegel und kommt für noch mehr Projekte in Frage.“ Das Siegel vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt)macht Einzelprüfungen unnötig. „Architekten und Bauherren können effektiv planen und bauen – ohne Zeitverzögerung und Unsicherheiten, die eine Zustimmung im Einzelfall mit sich bringen kann“, erläutert Bernhardt. Die bisherigen Anfragen, z.B. für Balkone, könne der Kebony-Vertrieb nun endlich positiv beantworten.

Thomas Wilper, Sachverständiger für Terrassen, beschäftigt sich täglich mit Holzbauprojekten und auch mit den dabei auftretenden Problemen. Er ergänzt: „Viele wissen nicht, dass das hierfür immer noch eingesetzte Bangkirai keine zugelassene Holzart nach den derzeit gültigen Normen ist und keine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung hat. Damit realisierte Bauwerke genügen nicht den rechtlichen Vorschriften und es besteht die Gefahr, dass teure Aus- und Einbaukosten entstehen können.“ 

1997 wurde das norwegische Unternehmen Kebony AS (www.kebony.de) in Oslo gegründet, um eine Erfindung des kanadischen Professor Marc H. Schneider weiter zu entwickeln und zu vermarkten: die Kebony-Technologie. Seine Idee findet sich im Namen des Unternehmens und des von ihm entwickelten Holzes wieder. Er suchte und fand: „THE KEY TO EBONY – Den Schlüssel zum Ebenholz“. 

Die Pilotproduktion ging 2003 in Betrieb. In den Jahren 2004 bis 2007 sammelte Kebony als Zulieferer diverser Bauprojekte in Norwegen wertvolle Erfahrung, bevor im Jahr 2009 eine Produktionsstätte auf industriellem Niveau gebaut und mit dem weltweiten Export begonnen wurde. Heute ist Kebony die verlässliche Alternative zu gefährdetem tropischen Hartholz sowie zu mit Giftstoffen behandeltem Holz. Die einzigartige Technologie verbessert dauerhaft die Eigenschaften von weichen Holzarten und verleiht ihnen Charakteristiken, die denen der besten Harthölzer in nichts nachstehen.

Der Hauptsitz von Kebony befindet sich in Oslo, produziert wird in Skien, südlich der norwegischen Hauptstadt. Mit derzeit rund 60 Mitarbeitern verfügt Kebony AS über Tochtergesellschaften in Norwegen, Dänemark und Schweden, sowie einem breiten internationalen Vertriebsnetz. Wichtige Märkte sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA. Um die große Nachfrage gerecht zu werden, wird im kommenden Jahr eine weitere Produktionsstätte in Belgien eröffnet. Die Eigentümer des innovativen Unternehmens sind Venture Capital und Private Equity Investoren aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Norwegen.

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